Befragungen in der Altenpflege



Bewohner- und Angehörigenbefragung

Befragungen in der stationären Altenpflege

Die Durchführung von Bewohner- und Angehörigenbefragungen begründet sich nicht nur in der gesetzlichen Verpflichtung zur Qualitätssicherung oder aus wettbewerbsmotivierten Überlegungen. Verständnis und Anerkennung der Sichtweisen von Bewohnern und Angehörigen stationärer Altenpflegeeinrichtungen sind das Fundament einer bewohnerorientierten Betreuung und stellen einen Wert in sich dar. Darüber hinaus kommt den Bewohnern und Angehörigen mit Blick auf den Ruf des Heims eine wichtige Multiplikatorenfunktion zu.

Die Befragung älterer Menschen birgt methodische Probleme hinsichtlich Konzentration, Verstehen und Teilnahmebereitschaft. Stellvertretend werden dann oft Angehörige befragt. Da diese signifikant andere Themen als wichtig erachten, kann ihre Befragung nicht uneingeschränkt als Ersatz für die Befragung von Bewohnern dienen. Dennoch sind Angehörige als eine eigene zu befragende Gruppe zu betrachten, da sie einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität der Bewohner leisten. Die Ergebnisse einer solchen Befragung, von Bewohnern und deren Angehörigen, zeigt deutlich die Stärken und Schwächen einer Einrichtung und hilft bei der gezielten Entwicklung von Veränderungsmaßnahmen. Wiederholungsbefragungen können den Erfolg des Qualitätsmanagements sichtbar machen und externe Vergleiche helfen die Problemlagen besser zu beurteilen.